Plüschtiere in Not: Teddysprechstunde in unserer Kita
Heute war Notdienst gefragt: Die Johanniter kamen zur Teddysprechstunde und versorgten die kranken Kuscheltiere unserer Kinder, mit viel Einfühlungsvermögen und sogar einem echten Notfall. „Rufe schnell die 112, und Hilfe kommt in Not herbei!“ Diesen Satz kennen unsere Kinder gut. Heute haben wir erlebt, wie er im Kleinen funktioniert, denn die Seelentröster unserer Kinder brauchten schnelle Hilfe.
Die Krankenpfleger der Johanniter kamen im Nu zu uns und versorgten in der Teddysprechstunde die plüschigen Stoffbegleiter unserer Kinder. Die Kinder konnten ihre kranken und verletzten Kuscheltiere dem Versorgungsteam vorstellen und behandeln lassen. Als Eintrittskarte diente eine Krankenkarte, die die Kinder zu Hause gemeinsam mit ihren Eltern gestaltet hatten. Danach wurde für jeden plüschigen Patienten schnell eine Akte angelegt, und dann hieß es: Platz nehmen im Wartebereich, bis der Name aufgerufen wird.
Anschließend lernten die Kinder viel Wichtiges. Sie gingen einfühlsam auf ihr Plüschtier ein, maßen Körpergröße und Kopfumfang, legten Pflaster und Verbände an, gaben Ohren- und Augentropfen und reinigten Wunden. Dabei zeigte sich, wie viel Fürsorge in unseren Kindern steckt.
Es gab sogar einige richtige Notfälle: Wunden mussten genäht, Plüschtiere geröntgt und sogar Sauerstoff verabreicht werden. Dafür musste an manchen Stellen etwas länger gewartet werden. Auch das meisterten die Kinder mit viel Geduld und Verständnis.
Zum Abschluss erhielt jeder plüschige Patient einen Arztbericht. Für unsere Kinder war dieser Tag sehr aufregend und lehrreich. Eines steht fest: Beim nächsten Notfall wird wieder eine Teddysprechstunde einberufen!
Ein herzliches Dankeschön an das Team der Johanniter für die liebevolle Unterstützung und an alle Eltern, die mit den Krankenkarten zum Gelingen beigetragen ha